„abgestempelt! – Judenfeindliche Postkarten“

Christoph Probst ist uns ein Vorbild!
Deshalb gedenkt die Schulgemeinschaft auch in diesem Jahr rund um seinen Geburtstag am 6. November seiner Persönlichkeit. Sein Mut und sein Engagement sind uns stets ein Anlass, diese Erinnerungskultur mit unserem Auftrag zur politischen Bildung zu verbinden.

Der Anschlag in Halle im Oktober 2019, der Angriff auf einen jüdischen Studenten in Hamburg im Oktober 2020, die Veränderung des politischen Klimas in den Parlamenten – sie geben uns Anlass, unseren Auftrag zur politischen Bildung in diesem Jahr dem Thema „Antisemitismus“ zu widmen. Wir freuen uns daher darüber, dass es uns gelungen ist die Wanderausstellung

„abgestempelt! – Judenfeindliche Postkarten“

an unsere Schule zu holen und unseren Schülerinnen und Schülern sowie einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen zu können. Dabei handelt es sich um eine Ausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn und der Sammlung Prof. Wolfgang Haney, basierend auf der gleichnamigen Ausstellung des Museums für Kommunikation und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main, überarbeitet von Prof. Dr. Thomas Goll, TU Dortmund. Sie zeigt eine Auswahl von Postkarten, die überwiegend aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg stammen. Als Gebrauchsgegenstände ermöglichen sie einen unmittelbaren Blick in die Welt des Alltags der Zeit – der allzu oft durch Vorurteile und Diskriminierungen geprägt war.

Gerne hätten wir die Ausstellung feierlich am 11. November in der Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums eröffnet, wenn es die aktuelle Lage in der Corona-Pandemie zulassen würde. Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Ludwig Spaenle (MdL) als Beauftragten der bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus sowie bei Frau Dr. Julie Grimmeisen, Leiterin der Bildungsabteilung des Generalkonsulats des Staates Israel in München, die diese Eröffnung mit uns gefeiert hätten.

Dennoch ist immerhin die Ausstellung selbst bis 8. Dezember im Mehrzweckraum des Christoph-Probst-Gymnasiums zu sehen.

Wenn es die Regelungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie ermöglichen, ist sie dort ab 1. Dezember von Montag bis Freitag bis 16.00 Uhr auch für die Öffentlichkeit (wieder) zugänglich. Interessierte Besucher werden gebeten, sich dafür vorab im Sekretariat anzumelden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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