Der Reiz der Mehrsprachigkeit (Archivbeitrag)

Sprache hat etwas mit Kultur zu tun, mit Farben, Ritualen, Religion, Gefühlslagen und Zusammengehörigkeit. Nicht nur in der schulischen Ausbildung spielen Sprachen eine wichtige Rolle, auch im späteren Leben gilt: Je mehr Sprachen man beherrscht, desto besser. Und dabei ist es egal, um welche Sprachen es sich handelt, jede Sprache ist ein Schlüssel zu Kommunikation und Interkulturalität, die es zu fördern gilt. Und dies ist auch das Ziel unseres P- Seminars „Mehrsprachigkeit“.

Genau aus diesem Grund haben wir, 14 Schülerinnen und Schüler aus der 11. Klasse des Christoph-Probst-Gymnasiums, es uns zur Aufgabe gemacht, für Grundschüler einen Sprachentag zu organisieren. So wollten wir den Viertklässlern der Arnoldus-Grundschule in Gilching die Vielfalt von Sprachen näher bringen. Hierzu trafen wir uns ein Jahr lang jeden Donnerstagnachmittag, verteilten verschiedene organisatorische Aufgaben und planten Stationen, Sprachenspiele und einen Sprachenpass.

Zusammen mit der Rektorin der Grundschule, Frau Kirsch, einigten wir uns darauf, unser Projekt am letzten Schultag vor den Pfingstferien, den 6. Juni 2014, stattfinden zu lassen. Die Viertklässler bekamen jeweils zwei Schulstunden zur Verfügung, in welchen sie mit viel Begeisterung neun Stationen durchliefen, Sticker sammelten und Preise gewannen.

Am Ende des Tages konnten wir alle stolz unser Projekt als großen Erfolg feiern: Eifrig und mit sichtlich viel Spaß hatten die Grundschüler bei allen Stationen um die Wette geraten, getanzt und gesungen. Und auf die Frage, was ihnen am besten gefallen habe, bekamen wir die einstimmige Antwort: "Alles!". Ein besseres Feedback hätten wir uns nicht wünschen können.

Zuletzt möchten wir uns herzlich für die besondere Unterstützung sowohl von unserer Seminarleiterin Frau Jakob-Fuchshuber, als auch von der Rektorin der Grundschule, Frau Kirsch, sowie allen weiteren helfenden Händen bedanken.

Nina Beffert, Rebecca Gerst und Julia Simon

(in Anlehnung an die Artikel von Frau Kirner und Denise Heinhuis)