Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

KESCH - Entwicklung eines schulspezifischen Konzepts zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

Vorbemerkungen zum Konzept des CPG

 1   Begriffsklärung „KESCH“

     „KESCH“ = Kooperation Elternhaus – Schule         

 2   Auftrag

-   Die öffentlichen Schulen sind verpflichtet, ein schulspezifisches Konzept zur Erziehungspartnerschaft zu erstellen (Art. 74 Abs. 1 Satz 2 BayEUG). Konkret bedeutet dies, dass die Schulen ihre Vorstellungen, Ziele und Planungen zusammenstellen und im Einvernehmen mit dem Schulforum beschließen (Art. 69 Abs. 1 Satz 2 bzw. Art. 69 Abs. 4 Satz 2 Nr. 7 BayEUG).

-   Es gibt kein Patentrezept, wie die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule auszugestalten ist. Entscheidend ist, dass sie auf aktuelle gesellschaftliche und schulische Entwicklungen und        Erfordernisse reagiert und angemessene Lösungen findet.

-   Oberstes gemeinsames Ziel ist dabei der bestmögliche Lernerfolg und die optimale Persönlichkeitsentwicklung aller Schülerinnen und Schüler.

 3   KESCH-Konzept: Struktur

-   Die Zusammenarbeit Schule – Elternhaus lässt sich in vier Handlungsfelder (oder         „Qualitätsbereiche“) gliedern:

     1. Gemeinschaft - 2. Kommunikation - 3. Kooperation - 4. Mitsprache

     (Überschneidungen bzw. Doppelungen sind bei einigen Bereichen nicht vermeidbar.)

 4   Umsetzung - Ausblick

-   Das Konzept, das in enger Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternschaft im Lauf des Schuljahres 2014/15 erarbeitet wurde,  ist zunächst ein schulinternes Planungsinstrument. Es dient der Vergewisserung        darüber, was bereits geleistet wird, es strukturiert Ausrichtung und Inhalt der Weiterentwicklung und bietet Orientierung bei der weiteren Planung.

-   Entwicklungsziele („Was wir gemeinsam noch erreichen wollen“) können sich auf die ganze Eltern- und Schülerschaft oder nur auf Teile, z.B. bestimmte Jahrgangsstufen beziehen. Entscheidend ist nicht die Quantität, sondern die Qualität.

-   Die Erstellung des Konzepts ist ein Prozess, bei dem nicht nur das Ergebnis von Bedeutung ist, sondern auch das Verfahren (Diskussion, Transparenz, Einbeziehung aller Beteiligten …) eine wichtige Funktion hat.

 => geplante Schwerpunktsetzung im Schuljahr 2015/16 (z.T. unter verstärkter Mitwirkung        auch der Schülerschaft):

1)     Umgestaltung der Klassenelternabende

2)   Förderung von Dreiergesprächen im Zusammenhang mit dem Ausbau des Mentorensystems

3)   Maßnahmen zur Verstärkung der Identifizierung mit der Schule (Schüler, Lehrer, Eltern) 

 

KESCH - Entwicklung eines schulspezifischen Konzepts zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

vgl. www.bildungspakt-bayern.de/projekte/akzent-elternarbeit                                                                                    

Konzept des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching (Stand: 24.7.2015)

A. Leitsätze

Vgl. Schulverfassung: Wie wirken Schule und Eltern zusammen?

„Der Bildungs- und Erziehungsauftrag des Christoph-Probst-Gymnasiums (CPG) wird von den Eltern unterstützt. Lehrkräfte und Eltern sehen es als gemeinsame Aufgabe, die Stärken der Schüler* zu fördern und ihnen beim Überwinden von Schwächen zu helfen. Bei Schwierigkeiten nehmen Eltern und Lehrkräfte miteinander Kontakt auf und suchen gemeinsam nach Lösungen. Die Eltern ermöglichen ihren Kindern zu Hause ein ungestörtes Arbeiten und unterstützen sie beim eigenverantwortlichen Lernen. Die Mitglieder der Schulgemeinschaft zeigen eine positive Haltung zur Schule und engagieren sich auf vielfältige Weise für das Schulleben.“

B.  Schulspezifische Gegebenheiten

Das Christoph-Probst-Gymnasium ist ein naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium. Es gehört mit einer Schülerzahl zwischen 1350 und 1400 zu den größten Gymnasien Bayerns. Die Größe der Schule ist auch ein entscheidender Faktor für die Elternarbeit. Die Elternschaft weist einen hohen Anteil akademisch geprägter Familien auf, häufig verbunden mit der Berufstätigkeit beider Elternteile. Ein großer Teil der Elternschaft kann als anspruchsvoll und gleichzeitig bildungsaffin gekennzeichnet werden. Seit Jahren kann die Schule auf einen Elternbeirat bauen, der in hohem Maße bereit ist, sich für die Interessen der Schule einzusetzen und sie zu unterstützen. Deshalb ist die Einbindung des Elternbeirats in Fragen der Schulentwicklung und seine Teilnahme an Arbeitskreisen (Pädagogische Konzepte für Unter- und Mittelstufe, KESCH …) eine Selbstverständlichkeit. Herausforderungen wie Chancen ergeben sich durch die Bereiche „Inklusion“, „Seminarbetrieb“ und „Übergangsklasse“. Eine der Besonderheiten des CPG ist die Einführung der Erweiterten Schulleitung (EWS), die es u.a. ermöglicht, der Schulentwicklung dienende Diskussionen in kleineren Gruppen („Teamsitzungen“) durchzuführen.

C.   Leitziele („Was Schule und Eltern sich wünschen“), bereits vorhandene Maßnahmen („Was wir schon tun“) und (Entwicklungsziele („Was wir gemeinsam noch erreichen wollen“)

s.u.: Ausführungen zu den Bereichen

1)  „Gemeinschaft“ 2)  „Kommunikation“ 3)  „Kooperation“ 4)  „Mitsprache“

D.  Qualitätssicherung

Maßnahmen der Qualitätssicherung am CPG (optional):

-  Befragung von Schülern der 12. Jahrgangsstufe, wie sie - nach vorgegebenen Kriterien -    rückblickend ihre Schulzeit einschätzen (möglicher Ausgangspunkt für weitere Initiativen)

-  Feeback-Bogen: jährliche Befragung der einzelnen Klassen zum eigenen Fachunterricht durch die    Fachlehrer; das Feedback gibt den Fachlehrkräften eine persönliche Rückmeldung

- schulinterne Evaluation zu ausgewählten Bereichen

-  gegenseitige kollegiale Unterrichtsbesuche und Mitarbeitergespräche

-  methodisch-didaktische Fachsitzungen als Fortbildungen; der Seminarbetrieb wird mit einbezogen

   (Bsp.: moderne Fremdsprachen)

-  Tätigkeit der Fachbetreuer (Beratung, Respizienz u.v.m.)

-  Supervision (falls gewünscht)

E. Beteiligung der Schulgemeinschaft

-  Das schulspezifische Konzept des CPG zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft (KESCH) wurde im Rahmen der Schulentwicklung mithilfe einer Arbeitsgruppe entwickelt, in der Mitglieder der Lehrerschaft, des Elternbeirats, des Personalrats und der Schulleitung vertreten waren.

-  Der Elternbeirat und das Lehrerkollegium wurden regelmäßig über den Stand des Konzeptes informiert.

-  Die Diskussion über die Umsetzung konkreter Maßnahmen erfolgte im Rahmen der EWS-Teamsitzungen. 

-  Eine Ausweitung der Beteilung auch auf die Schülerschaft ist in bestimmten Bereichen vorgesehen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------* Zur leichteren Lesbarkeit wird jeweils nur die männliche Form verwendet.

zu  C. 

Leitziele („Was Schule und Eltern sich wünschen“), bereits vorhandene Maßnahmen („Was wir schon tun“) und Entwicklungsziele („Was wir gemeinsam noch erreichen wollen“)

1. Qualitätsbereich Gemeinschaft

a) Was Schule und Eltern sich wünschen

Schüler, Lehrer und Eltern fühlen sich an unserer Schule willkommen, geachtet und wertgeschätzt. Gemeinsam tragen alle dazu bei, Schule als Lebensraum zu begreifen und die Identifikation mit ihr zu fördern. Schulleitung, Lehrkräfte, Schüler und Eltern gehen offen und vertrauensvoll miteinander um und respektieren die Persönlichkeit des Einzelnen. Lehrkräfte, Schüler und Eltern unterstützen und motivieren einander. Besondere Leistungen und persönliches Engagement im Schulleben sind erwünscht, werden gefördert und gelobt.

b) Was wir schon tun

-    Schulverfassung: Leitgedanken zu den wichtigsten Bereichen schulischen Lernens und Zusammenlebens

-    Hausordnung: Regelungen zum Schulbetrieb

-    Information über die Schule:

     .   InfoBroschüre über das CPG

     .   Imagefilm über das CPG (esrtellt zusammen mit Schülern der Oberstufe)

-    Informationen über die Schule speziell für zukünftige Fünftklässler

     .   Schnuppernachmittag als Entscheidungshilfe für die Wahl der Schule: Lehrer, Schüler und Eltern des CPG präsentieren „ihre“ Schule

     .   Informationsabend für die Eltern der zukünftigen Fünftklässler

     .   Informationsabend für die Eltern der neu eingeschriebene Fünftklässler

-    Willkommensfeier für die neuen Gymnasiast/-innen am 1. Schultag:

     Im Rahmen einer offiziellen Begrüßung wird in Anwesenheit der Eltern jedes Kind einzeln aufgerufen und vom Elternbeirat mit einer weißen Rose bedacht. Ferner wird den Schülern die Schulverfassung sowie eine von Schülern für Schüler erarbeitete Broschüre mit Informationen über den Namenspatron Christoph Probst überreicht.

-    gemeinsamer Gottesdienst für alle Fünftklässler zum Thema „Gemeinschaft“

-    Schule als Lebensraum

          .   eigener Aufenthaltsraum für Schüler der Qualifikationsphase

          .   Raum der Stille als Rückzugsort

          .   Mensa

          .   Nachmittagsbetreuung, offene Ganztagsschule (kostenlos)

          .   Team „Soziales Lernen“ (Sozialpädagogen und Erziehungsmediatoren) im Trainingsraum: Beratung einzelner Schüler oder Gruppen / Klassen in den Bereichen „Soziales Lernen“ und Lernorganisation; Vermittlung von Dreiergesprächen (Trainingsraum); Unterstützung bei der Durchführung pädagogischer Maßnahmen wie „Sozialer Dienste“; Organisation der Initiative „Herzklopfen“ (Aufklärungsprojekt) u.v.m.

     -    Pädagogische Konzepte für die Unter- und Mittelstufe:

          a)    Unterstufe, z.B.:

   Grundschullotsin und Lehrtandems, „Kleeblatt“-Kooperation, Tutorensystem,    Intensivierungsstunden, Lernkompetenz (Lernen lernen), Lesekompetenz (Konzept zur Leseförderung), Materialliste, besondere Begleitung und Förderung auch von Schülern mit Deutsch als Zweitsprache, Motto des Monats, Hilfen beim Umgang mit Konflikten, Zfu-Stunden („Zeit-für-uns-Stunden“), Assemblies (das sind Vollversammlungen aller Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe), Präventionsmaßnahmen der Bundespolizei (für mehr Sicherheit im S- Bahnbereich)

          b)    Mittelstufe, z.B.:

„Module“ zu übergeordneten Bereichen wie z.B.: „Selbstreflexion“, „Motivation“,

„Eigenverantwortung“, „Beziehung“ (Methoden: Fragebogen, Etappenziele setzen, individuelle Schülergespräche, Tipps zur Schulaufgaben-Vorbereitung,

Hausaufgabenfolie, Berlinfahrt als selbstorganisierte Studien-Fahrt)

-        Erwerb von Kompetenzen zur Lebensbewältigung, z.B.: Medienkompetenz:

     „www & ich“, Präsentationstechniken: „P.E.P.“ (Präsentieren mit Power und Empathie), Lernkompetenz: „Lernen lernen“

-        Wander-, Kultur- und Sporttage am Schuljahresende (gemeinsame Gestaltung des Sporttags durch Lehrer und Schüler)

-        Schüleraustausch mit England, Frankreich, Spanien, Polen und Costa Rica

-        Comenius-Projekt (sechs Schulen aus dem europäischen Raum tauschen sich über bestimmte Themen per Internet und durch gegenseitige Besuche aus)

-        Konzert- und Theaterveranstaltungen unter großer Schülerbeteiligung und Publikumsresonanz

-        Theaterabo für Schüler

-        „Bewegungskünste“ (Teilnahme von Schülern nach dem Prinzip, ältere Schüler leiten jüngere an und unterstützen sie), Großveranstaltung im Zweijahresturnus

-        Sportturniere für verschiedene Jahrgangsstufen, Bundesjugendspiele für die Unterstufe; Staffellauf der Jahrgangsstufen 5 mit 7, organisiert durch den Elternbeirat in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Sport

-    regelmäßige Vollversammlungen („Assemblies“) aller 5. und 6. Klassen in der Aula

-    weiterentwickelte SMV-Arbeit: Erstellen einer „SMV-Verfassung“, Implementierung                        einer „Mini-SMV“

-    Unterstufenpartys

-    Abiturfeier

-    Beratung von Schülern durch Schulpsychologin und Beratungslehrkraft

-    Hilfe bei Konflikten zwischen Schülern und Lehrkräften durch Verbindungslehrer 

-    Tag der offenen Tür (Lehrer, Schüler und Eltern präsentieren ihre Schule)

-    Schulsanitätsdienst

-    Tutorensystem: ältere Schüler kümmern sich um jüngere und helfen ihnen beim                Ankommen in der Schulgemeinschaft

-    Technikteam: speziell instruierte Schüler unterstützen (z.T. auch eigenverantwortlich) schulische Veranstaltungen in allen technischen Bereichen

-    Ehrung für besonders engagierte Schüler am Schuljahresende durch die Schulleitung und die Eltern (Stichwort „Mo-v-e Award“ - Der CPG-Sozialpreis des Elternbeirats)

-    Durchführung von Exkursionen zu außerschulischen Lernorten

     -    Schulgottesdienste und –andachten

     -    Kooperation mit Universitäten Im Rahmen der Seminare der Oberstufe

-    Boys-and-Girls-Day: Schüler und Schülerinnen schnuppern (auch in sogenannte „untypische") Frauen- bzw. Männerberufe hinein und erhalten mögliche Anregungen für eine spätere Berufswahl.

-    „Schüler helfen Schülern“ bei den Hausaufgaben im Rahmen der Ganztagsbetreuung

-    Schülerlosten: Schüler sorgen vor Schulbeginn an neuralgischen Punkten für die Sicherheit des Schulwegs (in Zusammenarbeit mit Eltern und Gemeinde)

c) Was wir gemeinsam noch erreichen wollen

-          Ausbau von weiteren Möglichkeiten für den informellen Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern bzw. Elternbeirat (z.B. Schulfest, Suppe nach Elternsprechtag)

-     intensivere Nutzung der Zfu-Stunden in den Jahrgangsstufen 5 und 6

-          Förderung des Gemeinschaftsgefühls und der Identifikation mit der Schule, z.B.:

      a)   Einladung für Eltern zur Teilnahme an den Assemblies der Unterstufe

      b)   Assembly der 7. Jahrgangsstufe am Ende des Schuljahrs: Abschied von der                Unterstufe, Ausblick auf die Mittelstufe (ggf. auch unter Einbeziehung von Eltern)

      c)   Produkte mit Schullogo (Taschen, Hausaufgabenhefte, T-Shirts)

      d)   Umgestaltung der Klassenelternabende mehr im Hinblick auf Gemeinschaft

-     Suche nach weiteren Möglichkeiten für die verstärkte Beteiligung und Übernahme von (Mit-)Verantwortung durch Schülerinnen und Schüler

-     Evaluation und Weiterentwicklung der pädagogischen Konzepte

2. Qualitätsbereich Kommunikation

a) Was Schule und Eltern sich wünschen

Die Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus soll weiter erleichtert werden, sodass der Austausch noch stärker einerseits zur Sicherung des schulischen Erfolgs, andererseits zur Stärkung der persönlichen Entwicklung des Kindes beitragen kann.

Die Eltern sollen sich dabei allerdings nicht ihrer erzieherischen Verantwortung entledigt sehen, den Kontakt zur Schule zu halten und selbst herzustellen.

b) Was wir schon tun

Informationen über die Schule

-    „Schulnachrichten-online“ (Information über Aktuelles im Schulleben ca. im 4-Wochen-Turnus)

-    Elternbriefe und -informationen über ESIS

-    Informationen über die Homepage

-    Informationsveranstaltungen und Elternabende für bestimmte Jahrgangsstufen (s.o.) und zu einzelnen Themen (z.B. zur Einführung der O-Stufe, Sprachenwahl)

-    elektronisches Anmeldeformular für Elternsprechtag über ESIS

-    digitales Schwarzes Brett für Informationen der SMV und der Schulleitung

-    Vertretungsplan auf Schulmonitoren und online

Austausch und Beratung

-    wöchentliche Sprechstunde der Lehrkräfte, die nach Absprache auch flexibel gehandhabt wird

-    Klassenelternabende

-    Zwischenberichte mit anschließendem Elternsprechtag (2x pro Jahr)

-    Beratungsangebote über Schulpsychologin, Beratungslehrkraft und sozialpädagogischer Fachkraft (Team Soziales Lernen im Trainingsraum)

-    Beratungssprechstunde für Eltern von Fünftklässlern durch eine Grundschullehrkraft („Lotsin“)

-    regelmäßiger Jour-Fixe der Schulleitung mit dem Elternbeirat

-    vom Elternbeirat durchgeführtes System der Klassenelternsprecher (KES), jährlich zweimalige Treffen mit der Schulleitung

-    gesonderte Klassenelternsprecherversammlung der 5. Jahrgangsstufe

-    Teilnahme der Schulleitung an Klassenelternsprecherversammlungen aller Jahrgangsstufen

-    Schulforum

-    Kompetenzsteigerung der Lehrkräfte in Sachen Gesprächsführung (Fortbildung z.B. in „Gewaltfreier Kommunikation“)

-    Herausgabe eines „Kleinen Ratgebers für Lehrergespräche“ durch den Elternbeirat

-    digitales Kontaktformular auf der Homepage der Schule (E-Mails gelangen über das  Sekretariat an die betreffende Lehrkraft)

-    Schulentwicklungsteams (anlassbezogen, z.B.: Lehrerraumprinzip, Pädagogische Konzepte für Unter- und Mittelstufe)

-    Elternstammtische

-    regelmäßiger Austausch zwischen Elternbeirat und Personalrat

-    System an frühzeitiger Information bei auffälligem Verhalten (Mitteilungen an die Eltern) und Durchführung von Sanktionen (z.B. Nacharbeiten)

-    Mentorensystem (Mitglieder der Schulleitung werden bestimmten Klassen zugeteilt und kommen als „Mentoren“ insbesondere bei gehäufter Vernachlässigung schulischer Pflichten gezielt und möglichst frühzeitig auf die Eltern zu)

-    Informationselternabende z.B. bzgl. Schüleraustausch

c) Was wir noch gemeinsam erreichen wollen

-    Erleichterung der Kontaktaufnahme zwischen Schule und Eltern

-    Ausbau eines „digitalen Behördenwegweisers“ mit Angaben zu Aufgabenbereichen und deren Ansprechpartner auf der Homepage

-    Erprobung alternativer Formen von Klassenelternabenden       

-    Kompetenzsteigerung der Lehrkräfte in Sachen Gesprächsführung (Fortbildung zum Führen von Dreiergesprächen und Konfliktgesprächen)

-    noch bessere Information und Dokumentation der schulischen Ereignisse auf der Homepage

-    Entwicklung eines „Kleinen Ratgebers für Elterngespräche“ (auch im Zusammenhang mit „Dreiergesprächen“)

-    allgemeine Informationsveranstaltungen z.B. zu Themen wie „Internet - Umgang mit neuen Medien“, „Entwicklungspsychologie“, „Neurologische Erkenntnisse im Zusammenhang mit Lernen“ u.a. für Lehrkräfte, aber auch für Eltern)

-    Sensibilisierung der Elternschaft (durch den EBR)

     a)    bzgl. wertschätzender Rückmeldung für geleistete Arbeit oder zusätzlich geleistetem Einsatz der Lehrer (z.B. im Rahmen von KES / Klassenelternsprecher)

     b)    bzgl. direkter Kommunikation (Eltern sollten sich im Fall eines Problems nicht zuerst an die Schulleitung wenden, sondern den Kontakt zur Lehrkraft suchen; das unmittelbare mündliche Gespräch ist in jedem Fall besser als eine mittelbare und ggf. auch schriftliche Auseinandersetzung (z.B. per Mail; vgl. Kleinen Ratgebers für Lehrergespräche“)

-    Förderung des wertschätzenden und respektvollen Umgangs miteinander auf allen Ebenen

3. Qualitätsbereich Kooperation

a) Was Schule und Eltern sich wünschen

Eltern und Schule arbeiten zur Stärkung und Förderung jedes einzelnen Schülers bzw. jeder einzelnen Schülerin eng zusammen. Der Einzelne darf in der Masse nicht untergehen und gerade Schüler, die in irgendeiner Form benachteiligt sind oder eine schwierige Lebenslage durchlaufen, sollen Unterstützung erhalten. Es gilt aber auch:

Für überforderte Schüler muss die rechtzeitige Weichenstellung gewährleistet sein, Jungen und Mädchen sollten mehr in ihren geschlechtsspezifischen Bedürfnissen (Pubertät!!) wahrgenommen werden und besonders begabte Schüler verdienen ebenfalls optimale Förderung. Darüber hinaus kooperieren auch Schüler untereinander, indem sie sich gegenseitig unterstützen.

b) Was wir schon tun

-    individuelle Begleitung und Förderung (Grundschullotsin, Trainingsraum-Team, Beratungslehrkraft, Stufenbetreuer, Lerncoaches für Flexi-Schüler, Mentoren, s.u.)

-    Beratungsangebote von Schulpsychologin, Beratungslehrkraft und der sozialpädagogischen Fachkraft im Trainingsraum

-    Mentorensystem: Mitglieder der Schulleitung unterstützen die Klassenleiter bei Schülern, die permanent ihren schulischen Pflichten nicht nachkommen und informieren Eltern zeitnah

-    Inklusion

-    Stärkung der SMV-Arbeit

-    Tutorensystem: erfahrenere Schüler betreuen Neuankömmlinge

-    Schulsanitätsdienst

-    Elterngespräche, Dreiergespräche

-    Summerschool (Unterstützungsangebot von Schülern für Schüler in den Sommerferien)

-    aktive Unterstützung der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am „Girls ́and Boys Day“

-    Begabtenförderung (z.B. über speziellen Wahlunterricht, Wettbewerbe, „DLR-School-Lab“ u.a.)

-    Kompetenzsteigerung der Lehrkräfte in Sachen Gender-Sensibilisierung (Vortrag im Rahmen des Päd. Tags)

-    Schulentwicklungsteams (z.B. in den Bereichen „Pädagogische Konzepte“, „Lehrerraum“, „Schulfahrten“, „KESCH“)

-    Initiative „Schüler im Chefsessel“ – ein Projekt zu Persönlichkeitsentwicklung, Bewerbertraining, Zeitmanagement u.v.m.

-    Berufsinformationstag

-       „Schüler im Chefsessel“ – ein Projekt zu Persönlichkeitsentwicklung, Bewerbertraining, Zeitmanagement (für Oberstufenschüler)

-       Praktika in den Jahrgangsstufen 9 und 11

c) Was wir noch gemeinsam erreichen wollen

-    Weiterentwicklung von Dreiergesprächen (z.B. im Zusammenhang mit dem Mentorensystem und mit Unterstützung durch den Trainingsraum, ggf. auch durch Fortbildungen)

-    Weiterentwicklung z.B. im Bereich Stärkung von Eigenverantwortlichkeit (s. Päd. Konzept für die Mittelstufe)

-    Ausbau des „Mentoren“-Systems

-    Pflege und Weiterentwicklung der pädagogischen Konzepte (für U- und M-Stufe)

-   Reflexion über die Sinnhaftigkeit von Erziehungsmaßnahmen (insbesondere von Nacharbeiten) und Verbesserung der Nachvollziehbarkeit der jeweiligen Maßnahme, Suche nach Alternativen – auch unter Mitwirkung der Schülerschaft und mit verstärkter Einbeziehung der Elternschaft (Hausaufgaben, Vergessen von Materialien u.a.)

-   Ausbau eines Begabtenförderungskonzepts (z.B. über speziellen Wahlunterricht, Wettbewerbe, Uni-Tag u.a.)

-   Sensibilisierung der Elternschaft (durch den EBR) v.a. im Hinblick auf die 

    Unterstützung beschlossener schulischer erzieherischer Maßnahmen durch die Eltern im häuslichen Umfeld (ggf. über KES)

-   Eltern organisieren Elterninformationsveranstaltungen zu übergeordneten Bereichen (z.B. Lernen und Motivation); geplant: Kabarett von Jutta Wimmer („Lernlust statt Lernfrust“) im kommenden Schuljahr

4. Qualitätsbereich Mitsprache

a) Was Schule und Eltern sich wünschen

Die gemeinsame Weiterentwicklung einer Schule, die sich als Lern- und Lebensraum begreift, findet unter Beteiligung aller in Schule Involvierten (Schüler, Lehrer und Eltern) statt.

b) Was wir schon tun

-    gemeinsame Erarbeitung Pädagogischer Konzepte für die Unter- und Mittelstufe

-    Förderung der SMV-Arbeit (Klassensprecherseminare,  SMV-Wochenende u.a.)

-    Zeit-für-uns-Stunden in regelmäßigen Abständen in Jgst. 5 und 6

-    Schülerzeitung

-    Schulforum

-    Schulentwicklungsteams

-    Teilnahme von Eltern und Schülern an Lehrerkonferenzen

-    Klassenelternsprecher in den Klassen 5-10 (KES)

-    verschiedene Veranstaltungen der SMV (z.B. Partys, Sponsorenlauf, Sommerfest)

-    spontane Kuchenverkaufsinitiativen (Mini-SMV)

-    Berufsinformationstag für die Oberstufe (Eltern stellen sich als Experten zur

     Verfügung)

-    Evaluation des Lehrerraumprinzips nach einem Jahr Erprobung (Basis: Umfrage unter der Lehrer- und Schülerschaft; Rückmeldungen durch die Eltern)

c) Was wir noch gemeinsam erreichen wollen

-    Revitalisierung von Inhalten der Schulverfassung

-    stärkere Einbeziehung der Schüler bei der Gestaltung der Zfu-Stunden

-    Finden von wirksameren Mitteln zur Förderung der Hausaufgabenkultur

-    Arbeitskreis „Gebundene Ganztagsschule“

-    Talente-Pool: Eltern bieten ihre Kompetenzen und Erfahrungen auf einer Onlineplattform, ggf. zur Bereicherung des Schullebens an.