Individuelle Förderung

Eindrücke geben es wieder, Statistiken bestätigen es: Die Schülerschar am Gymnasium ist in den letzten Jahren vielfältiger und bunter geworden. Diese Heterogenität ist eine Entwicklung, die viele Ursachen hat. Für die Gymnasien stellt sie eine Herausforderung dar.

Das Christoph-Probst-Gymnasium sieht diese Entwicklung aber vor allem auch als Chance: Die Schülerinnen und Schüler bringen eine bunte Vielzahl von Interessen und Begabungen mit. Diese zu entdecken und zu fördern und dabei gleichzeitig den Leistungsstand in den Hauptfächern zu sichern und zu verbessern, ist unser Anliegen und unser Ziel, dem wir uns in hohem Maße verpflichtet fühlen.

Dazu setzen wir die seitens des Staatsministeriums für den Bereich der individuellen Förderung bereitgestellten Stundenkontingente in doppelter Hinsicht ein: Wir vergeben einen Teil der Stunden an einzelne Lehrkräfte der Hauptfächer, damit diese einzelne Schülerinnen und Schüler bzw. Schülergruppen - vor allem in der Mittelstufe - in Fächern wie Deutsch, Mathematik, Physik, Chemie oder den Fremdsprachen beim Schließen von Wissenslücken oder besonderen Schwierigkeiten unterstützen können.

Parallel dazu nutzen wir den zweiten Teil der Stunden für den Bereich der Begabtenförderung. In allen drei Fachbereichen (Mathematik&Naturwissenschaften, Sprachen, Gesellschaftswissenschaften) werden wir im Bereich des Wahlunterrichts Angebote einrichten, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ihre besonderen Interessen und Begabungen in kleinen Gruppen weiterzuentwickeln. Ein erster Baustein in diesem Teil der individuellen Förderung ist im MINT-Bereich verankert: Frau Braig und Herr Ranner bieten für Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe „Schüler experimentieren“  an. Weitere Bausteine werden im nächsten Schuljahr folgen.